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Neurologisches Schlaflabor
Leiter: Dr. med. O. Janke
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Oberarzt Dr. med. O. Janke |
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Methoden:
PSG - Polysomnographie
Viele verschiedene „Biodaten“ werden im Laufe einer Schlaflabornacht erhoben.
Anhand dieser Daten können Schlafstörungen genauer identifiziert und diagnostisch bewertet werden. Dazu schlafen die Patienten unter einer Kamera.
Außerdem werden verschiedene Elektroden angelegt um die folgenden Daten zu erheben:
1. EEG (Elektroencephalogramm)
2. EOG – Registrierung der Augenbewegungen
3. EKG – Elektrokardiogramm
4. Flow – Registrierung des Luftstromes (Nase)
5. Brustkorbbewegungen
6. Bauchbewegungen
7. Beinbewegungen
8. Sauerstoffsättigung
9. Lagesensor
10. Mikrophon (Schnarchgeräusche)
11. Videoaufzeichnung
Die Aufzeichnung der Daten erfolgt digital. Die Auswertekriterien dieser Aufzeichnungen sind international standardisiert. Bei speziellen Fragestellungen können Blutgasanalysen zu verschiedenen Zeitpunkten der Ableitung erfolgen.
MSLT (Multipler Schlaf-Latenz-Test)
Dieser Test dient zur objektiven Bestimmung von Tagesmüdigkeit. Bei der Verdachtsdiagnose der Narkolepsie dient der Test zur Beantwortung der Frage, wie schnell der Patient das REM-Stadium des Schlafes erreicht. Dabei muß der Patient tagsüber mehrfach versuchen, einzuschlafen. Dabei werden erneut Biodaten (z.B. EEG, EOG) erhoben.
Interview / Anamneseerhebung
In einem Vorgespräch werden Informationen zu (z.B.) Schlafgewohnheiten, Störungsbild, ggf. familiärer Belastung, etc. erhoben. Zum Beispiel sind Informationen zu folgenden Bereichen wichtig:
- Schlafgewohnheiten, zeitliche Entwicklung der Schlafstörung
- Alkoholgebrauch, Medikamente, Drogen
- Einschlaf- / Durchschlafstörung
- Vorerkrankungen, Gewicht
- Schnarchen? / Atemaussetzer? Tagesmüdigkeit?
- Beinunruhe?
- seelisches Befinden / Stimmung
- Gedächtnis- / Merkfähigkeitsstörungen
Dabei kommt dem Einsatz von speziellen Scores und Fragebögen (z.B. Epworth Schläfrigkeitsskala, etc.) eine besondere Bedeutung zu.
Körperliche Untersuchung
Bei jedem Patienten wird eine körperliche Untersuchung durchgeführt sowie eine Blutabnahme zur Kontrolle des Blubildes und der Schilddrüsenwerte durchgeführt. Je nach Fragestellung können weitere Parameter bestimmt werden.
EEG und Schlafentzugs-EEG
Falls es in der Polysomnographie oder in der Krankheitsgeschichte Hinweise für epileptische Anfälle gibt, kann in Ergänzung ein gesondertes EEG (Elektroencephalogramm) oder ein EEG unter Schlafentzugsbedingungen als diagnostische Maßnahme folgen.
Beratung
Nach Auswertung der Daten erfolgt eine ausführliche Beratung und Bespechung der erhobenen Befunde. Dabei werden Maßnahmen der Schlafhygiene erläutert und Tipps zur Umsetzung gegeben sowie das Führen von Schlaftagebüchern erklärt. Medikamentöse Therapien können begonnen und begleitet werden. Ggf. werden weiterführende Behandlungen empfohlen (z.B. verhaltenstherapeutische Maßnahmen, Anbindung an ein pulmologisch orientiertes Schlaflabor bei V.a. Schlafapnoe).
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Kontakt und Terminvergabe:
Oberarzt Abteilung für Neurologie Dr. med. O. Janke
Tel. 030 - 4994-2920 oder 2201 | eMail: Oliver.Janke@jkb-online.de
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